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Mit einem feierlichen und gleichzeitig lockeren Festakt wurde am Abend des 21.September das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF20 der Feuerwehr Baiersdorf gesegnet und in Dienst gestellt.

1.Kommandant und KBM Christian Bühl konnte dazu in der Fahrzeughalle eine Vielzahl an Ehrengästen willkommen heißen: Sein besonderer Gruß galt 1.Bürgermeister Andreas Galster und Landrat Alexander Tritthart, der Bayerischen Meerrettichkönigin Maria I., zahlreichen Stadträten, dem Kämmerer Hans Hofmann sowie der Geistlichkeit, Pfarrerin Christiane Börstinghaus und Monsignore Dr. Mathew Kiliroor.

Seitens der Feuerwehrführung des Landkreises freute er sich über die Anwesenheit von Kreisbrandrat Matthias Rocca, der Kreisbrandinspektoren Stefan Brunner und Jürgen Schwab, von Ehrenkreisbrandmeister Roland Zeilinger sowie seiner beiden Stellvertreter als Kommandant, KBM Josef Simon und KBM Jens Hammerl, und den ehemaligen 2.Kommandanten und Ehrenmitglied Hans-Friedrich Luther. Darüber konnte er die Abordnungen der Feuerwehren Hagenau, Igelsdorf, Wellerstadt, Bubenreuth, Kleinseebach, Möhrendorf sowie aus dem Landkreis Forchheim die Vertreter der Feuerwehren der Gemeinde Hallerndorf, der FF Hausen und der FF Poxdorf ganz herzlich begrüßen, dazu die Abordnungen des THW-Ortsverbandes Baiersdorf, der BRK-Bereitschaft Baiersdorf und nicht zuletzt auch die angetretene Mannschaft und die Jugendgruppe der Feuerwehr Baiersdorf.

Pfarrerin Börstinghaus und Monsignore Dr. Kiliroor stellten bei der Fahrzeugsegnung fest, wenn Menschen bereit seien, sich für andere einzusetzen, was Mut und Selbstlosigkeit voraussetze, so sei dies der eigentlich wahre Segen. Das neue Fahrzeug warte nun darauf, dabei eingesetzt zu werden - was hoffentlich selten der Fall sein werde. Die neue "Allzweckwaffe" der Feuerwehr Baiersdorf, wie die Pfarrerin das Fahrzeug fachkundig und zugleich augenzwinkernd beschrieb, sei nur von Nutzen, wenn sich Menschen hilfsbereit in den Dienst am Nächsten stellten. Nach den Fürbitten und dem gemeinsamen Vater unser nahm Monsignore Dr. Kiliroor dann die Segnung des Löschfahrzeugs mit Weihwasser vor.

Bürgermeister Andreas Galster freute sich darüber, wie sich die vor 150 Jahren gegründete Feuerwehr Baiersdorf entwickelt habe. Ebenso wie im August 1868, wo der Stadtrat erstmals über die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen zu befinden hatte, sei es auch heute noch Aufgabe der Räte, für eine zeitgerechte Ausrüstung für den Brandschutz und zur Hilfeleistung zu sorgen. Dieser Verpflichtung komme man in Baiersdorf durch die konsequente Umsetzung des im Jahr 2013 verabschiedeten Brandschutz-Bedarfsplans nach, wobei mit dem Bau bzw. der Planungsphase für die Gerätehäuser in Wellerstadt und Igelsdorf schon die nächsten darin enthaltenen Projekte Gestalt annähmen. Steigende Anforderungen, z.B. durch neue Materialien, erforderten neues Werkzeug, neues Werkzeug bedürfe guter Ausbildung, Ausbildung benötige viel Zeit - Zeit die nur durch persönliche Opfer der Feuerwehrdienstleistende erbracht werden könne, hielt das Stadtoberhaupt fest. Mit einem Blick in die Runde der Gäste betonte er dabei, das Wichtigste dabei sei der Feuerwehrnachwuchs, der dieses Fahrzeug auch noch in 20 Jahren zum Einsatz bringen müsse. Er bedankte sich besonders bei den Jugendlichen, deren Bereitschaft, Feuerwehrdienst zu leisten, nicht hoch genug eingeschätzt werden könne: "Ihr habt Euch ein tolles Team ausgesucht!"

Landrat Alexander Tritthart freute sich mit den Baiersdorfer Feuerwehrleuten über das neue vielseitig einsetzbare Fahrzeug, sei dieses doch aufgrund seiner überörtlichen Bedeutung auch mit einem höheren Zuschuss des Landkreises finanziert worden. Er wünschte der Wehr wenig Einsätze damit, denn "jeder, der sich in den Einsatz begibt, begibt sich in Gefahr!". Für die Feier überreichte er an Christian Bühl einen Umschlag mit einer Spende.

Kreisbrandrat Matthias Rocca sprach von einem "Quantensprung" vom alten Tanklöschfahrzeug zum neuen Hilfeleistungs-Löschfahrzeug. Vor einer Woche hätte er eigentlich beim Brand eines Autokrans im Stadtnorden schon damit gerechnet, dass die FF Baiersdorf mit dem neuen HLF20 käme. Eisern habe man jedoch daran festgehalten, dies erst nach der Segnung einzusetzen, und den Brand noch mit dem alten "Tanker" bekämpft. Schmunzelnd erinnerte er daran, dass es dabei schwer festzustellen gewesen sei, was dabei mehr gequalmt habe - der brennende Kran oder das Löschfahrzeug, vergaß aber auch nicht, darauf hinzuweisen, dass im Fuhrpark der FF Baiersdorf auch noch weitere alte Fahrzeuge auf ihre Ablösung warten.

Daraufhin erfolgte die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Andreas Galster an den Kommandanten. Christian Bühl bedankte sich für die Segnung und die Grußworte, bevor er den Gästen das neue Fahrzeug und dessen Ausrüstung vorstellte, mit dem das 30 Jahre alte Vorgängerfahrzeug, das beispielsweise noch nicht einmal über Sicherheitsgurte oder Kopfstützen verfügte, nunmehr ersetzt wurde. Fast 2 Monate lang hätten sich die Fahrer und Maschinisten mit enormen persönlichen Zeitaufwand auf den Einsatz der neuen Technik, insbesondere der Pumpe mit automatischer Schaummittelzumischung, vorbereitet, die Mannschaft trainiere im Moment schon für die erste Leistungsprüfung mit dem HLF20. Sein Dank galt seinem Vorgänger Rainer Kaiser und Stellvertretendem Kommandanten Josef Simon, die viele Stunden und Ideen in die Konzeption und die Beschaffung dieses Fahrzeugs gesteckt hätten.

Danach lud er die Gäste zum gemeinsamen Abendessen ein, bevor das neue Löschfahrzeug eingehend "unter die Lupe" genommen wurde.

 

Mit der Wahl des bisherigen Jugendfeuerwehrwartes und Zugführers Christian Bühl zum 1.Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Baiersdorf vollzog sich am 11.Juni auch an der Führungsspitze ein Generationswechsel, nachdem in den letzten Jahren zahlreiche neue Einsatzkräfte aus der Jugendgruppe sowie als Quereinsteiger von anderen Feuerwehren gewonnen werden konnten und die Mannschaft deutlich verjüngt wurde.

Turnusgemäß stand im Juni 2018 die Wahl des 1.Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Baiersdorf an, der gemäß den Vorgaben des Bayerischen Feuerwehrgesetzes alle sechs Jahre neu gewählt werden muss. Dazu lud Bürgermeister Andreas Galster am 11.6. die Aktiven zur Dienstversammlung ins Feuerwehrgerätehaus ein, die auch fast vollzählig erschienen.

Nach der Begrüßung durch den amtierenden 1.Kommandanten Rainer Kaiser erläuterte das Stadtoberhaupt den Wahlmodus und bat um Vorschläge für Kandidaten. Aus den Reihen der Aktiven wurden daraufhin Christian Bühl und Rainer Kaiser genannt. Bürgermeister Andreas verlas daraufhin ein Schreiben des aktuell im Urlaub befindlichen Bühl, in dem er sein Einverständnis, sich zur Wahl zu stellen und das Amt im Falle einer Wahl auch anzunehmen, bekundet hatte. Beim anschließenden Wahlgang votierten dann 33 Einsatzkräfte für Bühl, 19 für Rainer Kaiser.

Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Feuerwehrleute bei ihrem scheidenden Kommandanten, der noch bis zur Bestätigung von Christian Bühl durch den Baiersdorfer Stadtrat im Amt bleiben wird. Diese dürfte allerdings reine Formsache sein, da der neu Gewählte bereits über alle notwendigen Qualifikationen sowie als Führungsdienstgrad des Landkreises über ein sehr breites Fachwissen und große Einsatzerfahrung verfügt.

Die beiden Stellvertretenden Kommandanten Josef Simon und Jens Hammerl bleiben noch bis Anfang 2019 im Amt, da sich durch die verzögerte Bestätigung durch den Stadtrat bei den Wahlen 2012 deren Amtszeit nach hinten verschob.

Verbunden mit dem neuen Amt ist auch die Tätigkeit als sogenannter "Federführender Kommandant" der Feuerwehren der Stadt Baiersdorf, die ihm als Kommandanten derjenigen Feuerwehr, deren Einsatzmittel die der anderen städtischen Wehren überwiegen, kraft Gesetzes übertragen wird.

Lieber Bühli, wir gratulieren Dir ganz herzlich zur Wahl und wünschen Dir stets eine glückliche Hand in all Deinen Entscheidungen!

 

 

 

Höchstadt a. d. Aisch.  Während einer Feierstunde in Höchstadt übergab Johannes von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach, zusammen mit seinen Vorstandskollegen Reinhard Lugschi und Walter Paulus-Rohmer im Beisein von Landrat Alexander Tritthart am 17.Januar 2018 großzügige Spenden an die Vertreter von 88 sozialen Einrichtungen sowie ehrenamtlich tätigen Vereinen und Organisationen der Region.

Johannes von Hebel betonte bei seiner Ansprache im Foyer der Sparkasse, ehrenamtliches Engagement sei eine wichtige Klammer für den Zusammenhalt innerhalb einer Gesellschaft: „Ehrenamtliche bringen Menschen zusammen und schaffen Gemeinschaft!“. Deswegen liege der Sparkasse seit jeher die Unterstützung der darin tätigen Vereinigungen am Herzen, und diese Tradition werde auch nach der Fusion der regionalen Sparkassen beibehalten.

Landrat Alexander Tritthart überbrachte die Grüße des Landkreises und zugleich des Verwaltungsrates der Bank. Es gehöre zum Auftrag der Sparkasse, dass ein Teil des erwirtschafteten Geldes zu sozialen Zwecken zurückfließe. In der heutigen Zeit werde es immer schwieriger, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen, stehen die Vereine und Organisationen doch immer mehr im Wettbewerb zu anderen Freizeitaktivitäten, die kein kontinuierliches Engagement forderten. Umso wichtiger sei es, soziales Engagement auch finanziell zu unterstützen.

Im Anschluss daran übergaben die anwesenden Vorstandsmitglieder und der Landrat die Spenden an die Verantwortlichen von 88 sozialen Einrichtungen sowie ehrenamtlich tätigen Vereinen und Organisationen im Geschäftsbereich der Sparkasse.

Stellvertretend für den Kreisfeuerwehrverband Erlangen-Höchstadt e.V. durfte Kreisbrandmeister Stefan Brunner einen Spendenscheck für die Jugendarbeit der Feuerwehren auf Landkreisebene entgegennehmen. Darüber hinaus durften sich auch zahlreiche weitere Mitglieder der „Blaulichtfamilie“ des Landkreises über großzügige Zuwendungen freuen:

Nachdem ihre medizinischen Notfalleinsätze zur Überbrückung des therapiefreien Intervalls bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst nicht durch die Krankenkassen gegenfinanziert werden und somit Kosten für die Ausbildung, Ausrüstung und Fahrzeuge komplett durch Spendenmittel und Mitgliedsbeiträge ausgeglichen werden müssen, erhielten der Förderverein First Responder Baiersdorf e.V., die First Responder Bubenreuth und der Förderverein First Responder Kalchreuth e.V. auch dieses Jahr wieder eine Zuwendung der Sparkasse. Den Scheck für die schnelle Baiersdorfer Ersthelfergruppe bekamen der Vorsitzende des Fördervereins, Ralf Meisner, und dessen Ehefrau Pamela überreicht.

Die Freiwilligen Feuerwehren Baiersdorf  und Herzogenaurach feiern dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen, die Kameraden aus Adelsdorf und Wachenroth jeweils 140 Jahre: Ebenso wie unser 1.Vorsitzender Matthias Wolff durften sich alle anderen Vertreter dieser Wehren über einen Spendenscheck freuen.

Weitere Spenden kamen dem ASB-Regionalverband Erlangen-Höchstadt, dem BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt sowie dem THW-Ortsverband Baiersdorf zugute.

Die Freiwillige Feuerwehr Baiersdorf e.V. und der Förderverein First Responder Baiersdorf e.V. bedanken sich an dieser Stelle bei der Sparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach auf das Herzlichste für die großzügige Unterstützung!

Unsere Freizeitschutzengel, die gemeinsame Jugendgruppe der Feuerwehren Baiersdorf und Wellerstadt, haben in den letzten Wochen und Monaten enorm Verstärkung bekommen.

Am 18.01.2018 wurde nun erstmals eine Jugendordnung verabschiedet und mit Elian Hollfelder der erste Jugendgruppensprecher in der Geschichte der Feuerwehr Baiersdorf gewählt.

Auf der Homepage der Freizeitschutzengel ist alles Wissenswerte über unseren starken Feuerwehrnachwuchs zu finden!

Einfach auf den Internetseiten der FF Baiersdorf oder Wellerstadtoben den Button "Jugendfeuerwehr" drücken!

 

Wir wünschen unseren Kameradinnen und Kameraden,

Freunden, Partnern und Unterstützern,

Bürgerinnen und Bürgern

ein frohes Weihnachtsfest

und einen

guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2018

   

Einsätze  

   

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