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 04.01.2011, 19:20 Uhr, THL groß: Ein 7,5 Tonnen schwerer, vollbeladener Möbelwagen einer Nürnberger Umzugsfirma war beim Rangieren auf einer nur knapp drei Meter breiten Zufahrt in einem Baiersdorfer Neubaugebiet mit einem Hinterrad von der Fahrbahn abgekommen und über die Böschung abgerutscht. Eigene Bergungsversuche schlugen fehl, so dass Anwohner schließlich die Feuerwehr informierten.

Nach einer kurzen Erkundung der Einsatzstelle durch die ausgerückte Rüstwagen-Besatzung wurde beschlossen, die Bergung im Rahmen einer spontanen Einsatzübung in aller Ruhe und lehrbuchmäßig selbst durchzuführen, da abzusehen war, dass eine Vielzahl von Geräten benötigt werden würde, mit denen hier ohne Zeitdruck gearbeitet werden konnte, um Erfahrung für zeitkritische Einsätze zu sammeln. Des Weiteren wäre auf den schmalen Zufahrtswegen kein Platz für ein schweres Bergungsfahrzeug oder gar einen Autokran gewesen.

Deswegen erfolgte um 19:40 über die Integrierte Leitstelle Nürnberg die Nachalarmierung einer weiteren Gruppe, die mit Tanklöschfahrzeug und Einsatzleitwagen in einen Bereitstellungsraum nachrückte. Zunächst wurde die Fahrzeugaufstellung vor Ort durchgesprochen, da das TLF als Festpunkt für die Umlenkrolle der Rüstwagen-Seilwinde dienen sollte. Entsprechend fuhren die beiden Fahrzeuge, teilweise rückwärts, dann die Einsatzstelle über das Radwegenetz des Stadtteils an.

Zunächst wurde mit dem Lichtmast des RW für entsprechende Ausleuchtung gesorgt, dann der LKW auf der Gegenseite mit dem Greifzug gegen weiteres Abrutschen und Umkippen gesichert. Im Anschluss erfolgte der Unterbau im Bereich der Hinterachse mit größeren Mengen an Rüsthölzern, um eine Standfläche für Lufthebekissen zu schaffen, die gleichzeitig vorbereitet wurden. Mit einem 54 Tonnen hebenden Hochdruckkissen wurde der Fahrzeugrahmen samt Kofferaufbau dann in die Waagerechte gebracht, anschließend die Hinterachse mit einem Hydraulikheber angehoben, um die Räder unterbauen zu können.

Unter Berücksichtigung des Radius´, in dem das Fahrzeug dann wieder auf den Weg gezogen werden sollte, wurde anschließend wiederum mit Rüsthölzern eine provisorische Fahrbahn mit Führungsschiene für die Hinterräder unter dem Fahrzeug errichtet und mit Erdnägeln gesichert. Dann wurde das Zugseil der Winde des Rüstwagens, wie geplant geführt über eine 90°-Umlenkung am Tanklöschfahrzeug, am Havaristen befestigt. Unter weiterhin sicherndem Gegenzug mit dem Greifzug und ständigem Funkkontakt zwischen Einsatzleiter, Winden- und Greifzugführern sowie einem Feuerwehrmann am Steuer wurde der LKW im Schritttempo auf die Fahrbahn gezogen.
 
Sowohl der LKW-Fahrer als auch der Chef der Spedition waren voll des Lobes über die Arbeit der Feuerwehr, als sie den unbeschädigten Möbelwagen wieder übernehmen konnten, ebenso zahlreiche Anwohner, die die Bergung mit Interesse verfolgt hatten. Durch den besonnenen Einsatz konnten auch Schäden an der Böschung und der schmalen Zufahrt vermieden werden.

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