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An dieser Stelle berichten wir aktuell über den Stand der Beschaffung unseres neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs HLF20, das im Jahr 2018 als Ersatz für das dann 29 Jahre alte Tanklöschfahrzeug TLF16/25 in Dienst gestellt werden soll

 

Symbolfoto Magirus HLF20   (Bildnachweis: Magirus)

27.07.2017: In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause erfolgte auf der Basis vorliegenden, geprüften Angebote und der entsprechenden Empfehlung des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses vom 26.07.2017 die Vergabe des Fahrzeugs. Dabei erging folgender Stadtratsbeschluss:

Der Auftrag zur Lieferung des  Fahrgestells und des Aufbaus ergeht an die Firma Magirus aus Ulm, mit der Lieferung der feuerwehrtechnischen Beladung wird die Firma Jahn aus Wendelstein beauftragt. Die Auftragssumme beläuft sich dabei insgsesamt auf rund 390.000 Euro.

Damit setzt sich eine inzwischen über 60-jährige Tradition in unserer Feuerwehr fort, denn alle nach dem Zweiten Weltkrieg beschafften Lösch- und Tanklöschfahrzeuge kamen auch aus Ulm, ebenso die Drehleitern. 

20.07.2017: An diesem Tag fand im Rathaus Baiersdorf die Submission statt, das heißt, die Eröffnung und Beurteilung der bis zu diesem Stichtag eingegangenen Angebote von Hersteller- und/oder Lieferfirmen durch die Stadtverwaltung. Für das Fahrgestell sowie den Aufbau lagen jeweils zwei, für die feuerwehrtechnische Beladung drei Angebote vor.

01.06.2017: Die Regierung von Mittelfranken bewilligte der Stadt Baiersdorf 119.000 Euro für die Ersatzbeschaffung eines HLF20. Das Fahrzeug wurde in den kommenden Wochen in europaweit ausgeschrieben, aufgeteilt in die drei Lose Fahrgestell, Aufbau und Beladung.

Mai 2017: Die Ausschreibung für das Fahrzeug wurde mit einem externen Berater abgestimmt und durch diesen der Stadt in der endgültigen Form vorgelegt

Frühjahr 2017: Die Stadt Baiersdorf berücksichtigte den Investitionsbedarf für das neue HLF20 in ihrem Haushalt für das Jahr 2018

Herbst 2016: Die Führungsmannschaft der Feuerwehr Baiersdorf bereitete die Ausschreibung vor.

(Symbolbilder Fa. Magirus, Fa. Ziegler)

2016: Die FF Baiersdorf plante im Rahmen des Brandschutzbedarfsplans der Stadt Baiersdorf die Beschaffung eines HLF20 als Ersatz für das TLF16/25, das aufgrund seines Alters den Anforderungen an ein zeitgemäßes Löschfahrzeug nicht mehr erfüllt. Insbesondere der Sicherheitsaspekt für die Mannschaft spielt dabei eine große Rolle, verfügt das alte Tanklöschfahrzeug doch weder über eine überrollsichere Kabine noch Sicherheitsgurte, die auch nicht nachrüstbar sind. Darüber hinaus ist bei gleichzeitig immer häufiger notwendig werdenden Reparaturen die Ersatzteilbeschaffung nicht mehr gewährleistet.

Das neue HLF20 ist künftig das universelle Ersteinsatzfahrzeug und wird sich hinsichtlich seiner Ausstattung weitestgehend an der Norm für diesen Fahrzeugtyp (DIN 14530 Teil 27) orientieren, da darüber hinausgehende Zusatzbeladungen für größere Schadenslagen bei der FF Baiersdorf entweder im Rüstwagen oder in Rollcontainern auf dem Mehrzweckanhänger zur Einsatzstelle gebracht werden. Über die Normvorgabe hinaus wird es 2.000 Liter statt 1.600 Liter Löschwasser mitführen, dazu 120 Liter Schaummittelvorrat und Handfeuerlöscher für Löschpulver und CO2. Die Feuerlöschkreiselpumpe kann pro Minute 2.000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar fördern. Für die Ausleuchtung von Einsatzstellen ist das Fahrzeug mit einem pneumatisch ausfahrbaren und elektrisch verstellbaren Lichtmast mit LED-Flutlichtstrahlern, einer Umfeldbeleuchtung und tragbaren Flutlichtstrahlern ausgestattet, versorgt durch einen tragbaren Stromerzeuger mit 13kVA Leistung.  Es umfasst eine umfangreiche  Ausstattung für die Brandeinsätze: Hierzu zählen neben den Schläuchen und wasserführenden Armaturen zwei Fluchthauben, eine vierteilige Steckleiter, eine dreiteilige Schiebleiter und ein Sprungrettungsgerät. In der Mannschaftskabine sind vier Pressluftatmer in der Kabine und ein Atemschutzüberwachungssystem untergebracht.

Zur technischen Hilfeleistung befinden sich unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz, ein Verkehrsunfallkasten, Zubehörmaterial, Trennschleifer, Motorsäge und Säbelsäge,  sowie ein Hebekissensatz auf dem Fahrzeug.   Ebenso werden zwei Schachtabdeckungen, vier leichte Chemikalienschutzanzüge und eine Schmutzwasserpumpe verlastet sein. Auf zwei fahrbaren Ein-Mann-Haspeln werden Schlauchmaterial bzw. Verkehrsabsicherungsmaterial mitgeführt

Das Fahrzeug verfügt über eine Leistung von rund 300PS,  Allradantrieb und hat eine zulässige Gesamtmasse von 16 Tonnen.

 

   

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