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Zimmerbrand, Menschenleben in Gefahr

B3 Zimmer / Person in Gefahr
Brandeinsatz
Zugriffe 2453
Einsatzort Details

Baiersdorf, Sudetenstraße
Datum 16.09.2020
Alarmierungszeit 18:42 Uhr
Einsatzende 00:15 Uhr
Einsatzdauer 5 Std. 33 Min.
Alarmierungsart Meldeempfänger
Einsatzleiter 2. Kdt Th.Knor
Mannschaftsstärke 15
eingesetzte Kräfte

FF Baiersdorf
FF Wellerstadt
Kreisbrandinspektion
Rettungsdienst
    Einsatzleiter Rettungsdienst
      PI Erlangen-Land
        BRK Bereitschaft Baiersdorf
          PSNV-E LK ERH
            DRF Luftrettung
              Einsatzzug PI Erlangen
                Fahrzeugaufgebot   Florian Baiersdorf 70/11/1  Florian Baiersdorf 70/30/1  Florian Baiersdorf 70/61/1  Florian Baiersdorf MZA  Florian Baiersdorf 70/40/1  Florian Baiersdorf 70/62/1  Florian Wellerstadt 73/11/1  Florian Wellerstadt 73/47/1  KdoW KBI Brunner  KdoW KBM Hammerl
                Brandeinsatz

                Einsatzbericht

                Bei einem Zimmerbrand am Mittwochabend in der Baiersdorfer Sudetenstraße konnten sich die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im letzten Moment gegenseitig warnen und in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle, die weiter notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zogen sich jedoch noch bis nach Mitternacht hin.

                Um 18:43 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg die Feuerwehren Baiersdorf und Wellerstadt, den Inspektionsdienst des Landkreises, Notarzt, Rettungsdienst und Polizei mit dem Stichwort „Zimmerbrand, Person in Gefahr“. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später war es jedoch den Mieterinnen der oberen Stockwerke bereits gelungen, einen in der Brandwohnung schlafenden Mann zu wecken und über die Terrasse ins Freie zu bringen. Alle Personen kamen dabei mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.

                Mit einem beherzten Innenangriff gelang es den Angriffstrupps der Feuerwehr schnell, in der dicht verqualmten Wohnung den eigentlichen Brandraum zu finden und die in Vollbrand stehende Kücheneinrichtung abzulöschen. Die Drehleiter ging von einem Nachbargrundstück aus in Anleiterbereitschaft, um den Einsatzkräften für den Notfall einen schnellen Rettungsweg aus dem Hochparterre ins Freie sicherzustellen. Auch eine völlig verängstigt in der Ecke sitzende Katze wurde im Haus aufgefunden und konnte ohne erkennbare Verletzungen ins Freie gebracht werden, wo sie es umgehend vorzog, erst einmal Abstand von dem gesamten Geschehen zu nehmen.

                Unmittelbar nach dem Ablöschen der Flammen wurde dann gleich begonnen, sämtliche Wohnungen mit mehreren Überdrucklüftern rauchfrei zu machen und in Absprache mit der Polizei einen Teil der noch glimmenden Kücheneinrichtung ins Freie zu räumen, um alle noch vorhandenen Glutnester, die mit Wärmebildkameras lokalisiert wurden, ablöschen zu können. Der Störungsdienst des Gasversorgungsunternehmen sorgte zwischenzeitlich dafür, dass es durch den Gasanschluss des Hauses nicht zu weiteren Problemen kam. Die Unterstützungsgruppe „Feuerwehr-Einsatzleitung“ aus Baiersdorf übernahm die Kommunikation mit der Leitstelle und die Einsatzdokumentation, Rettungsdienst und Notarzt standen während des Löscheinsatzes vorsorglich in Bereitschaft, mussten aber zum Glück nicht tätig werden.

                Nach eingehender Kontrolle der Wohnungen durch die Feuerwehr konnten die Bewohner der oberen Etagen wieder in ihre Räumlichkeiten zurückkehren, nachdem deren Stromversorgung wiederhergestellt und sie über notwendige Sicherheits- und Verhaltensmaßnahmen für die kommenden Tage unterwiesen worden waren. Der Mieter der Brandwohnung, die bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar ist, kam nach der Sicherung einiger persönlicher Wertgegenstände zunächst einmal in einem Hotel unter.

                Da nach den Aufräumarbeiten und dem Verschalen von Fenstern immer noch erhöhte Temperaturen in der als Fehlboden konstruierten und mit Binsenhalmen und Gips verputzten Zimmerdecke gemessen wurden, wurde entschieden, diese von unten zu öffnen und mit Wasser aus Kleinlöschgeräten weiter abzukühlen. Gegen 22:00 Uhr konnten dann die letzten der insgesamt rund 30 Einsatzkräfte einrücken und die Fahrzeuge wiedermit sauberer Ausrüstung bestücken. Die Tür zur Brandwohnung wurde durch die Polizei versiegelt, wobei für Mitternacht noch einmal eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera durch den Kreisbrandinspektor und die Polizei vereinbart wurde, um möglichst sichergehen zu können, dass keine Gefahr mehr bestand. Nachdem hier keinerlei Feststellungen mehr gemacht werden konnten, wurde die Brandwohnung für die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei erneut versiegelt und der Einsatz gegen 00:15 Uhr beendet.

                Die Brandursache ist noch unklar, auch über die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

                 

                sonstige Informationen

                Einsatzbilder

                 
                   

                Einsätze  

                   

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